Embryonenuntersuchung PGS

Untersuchung der Anzahl des Chromosomenmaterials des Embryonen

Etwa 40-50 % der normal aussehenden Embryonen einer jungen Frau können Abweichungen bei den Chromosomen haben, bei einer 40-jährigen sogar 75-90%. Der Großteil der Chromosomenabweichungen führt zum Absterben des Embryonen oder zu einem vorzeitigen Abbruch der Schwangerschaft. Die Bandbreite ist bei den Patienten jedoch groß und nicht erfolgreiche Behandlungen haben nicht zwangsläufig etwas mit Chromosomenstörungen zu tun.

Die Untersuchung der Anzahl des Embryonenmaterials kann vor allem bei Patienten nützlich sein, die wiederholt Schwangerschaftsabbrüche haben oder über 35 Jahre alt sind.

Die PGS-Behandlung erfolgt auf die gleiche Weise wie die PGD-Behandlung: Von den fünf Tage alten Embryonen werden 3-5 Zellproben entnommen und mittels Vitrifizierung eingefroren. Nach dem Analyseergebnis werden die chromosomisch gesunden Embryonen aufgetaut und in die Gebärmutter übertragen. Mit Hilfe der Untersuchung der Anzahl des Chromosomenmaterials können unnötige Embryonenübertragungen vermieden und bessere Schwangerschaftsergebnisse, sogar bis zu 70% erzielt werden.

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Peter Bredbacka

 

Peter Bredbacka
PGD/PGS Spezialist
peter.bredbacka@ovumia.fi